Die Upgrade-Falle
Viele Unternehmen sind nicht freiwillig auf alten ERP-Versionen geblieben. Sie wurden dort festgebaut.
Über Jahre entstand immer mehr Custom Code. Mit jeder Anpassung wurde das nächste Upgrade komplexer, riskanter und teurer. Irgendwann war Stillstand schlicht die wirtschaftlichere Option.
Erst bezahlen Sie dafür, dass diese Komplexität entsteht. Später sollen Sie noch einmal dafür bezahlen, dass sie wieder verschwindet.
Und wenn es dann so weit ist, hängt an jeder Zwischenstation ein eigenes kleines Projekt:
- Eine Umgebung muss aufgebaut, betrieben und wieder abgeräumt werden.
- Daten müssen übernommen und auf Vollständigkeit geprüft werden.
- Anpassungen müssen lauffähig gemacht werden – für einen Stand, auf dem niemand jemals produktiv arbeiten wird.
- Fachbereiche müssen testen, was sie kurz darauf wieder verlassen.
- Fehler, die hier entstehen, wandern in die nächste Station mit.
- Jeder Übergang verlängert die Laufzeit – und damit das Zeitfenster, in dem sich Anforderungen, Personal und Prioritäten ändern.
Das heißt nicht, dass Zwischenstände immer falsch sind. Es gibt Konstellationen, in denen ein Zwischenschritt der sichere Weg ist. Er sollte nur eine technische Notwendigkeit sein, keine Voreinstellung.
Und jetzt wollen Sie Ihr Upgrade wieder denjenigen anvertrauen, unter deren Regie Ihr ERP überhaupt erst zur Upgrade-Falle geworden ist?
Wo sonst in Ihrem Leben würden Sie so entscheiden?
Das ist kein Naturgesetz und kein rein technisches Problem. Es ist das Ergebnis von Entscheidungen, die ERP-Anbieter und Beratungshäuser über Jahre empfohlen, umgesetzt und abgerechnet haben. Genau diese Projektlogik macht Migrationen zur Goldgrube. Wir brechen mit ihr.
Für uns ist Migration ein Brückenschlag. Ziel, Weg, Termin und Preis stehen fest. Sie bezahlen nicht für zusätzliche Projekttage, sondern für die sichere Ankunft im neuen System.
Damit machen wir uns in der Branche nicht überall beliebt. Denn wer an langen Projekten verdient, hat wenig Freude an kurzen Migrationen.
Unsere Kunden schon.