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Case study · Microsoft Dynamics NAV 2009 zu Business Central Cloud

Von NAV 2009 direkt nach Business Central für die Vita Tahedl GmbH

Die Vita Tahedl GmbH aus Deisenhausen stellt seit über 75 Jahren Suppen, Soßen, Würzmittel und Reformkost her. Der Familienbetrieb steuerte Finanzwesen und Vertrieb über viele Jahre mit Microsoft Navision 2009.

Zwischen dieser Version und der Business Central Cloud liegen sechs Hauptversionen – die meisten Systempartner rieten deshalb zum Umweg über Zwischenversionen. IO Integrated hat die Daten in einem Schritt übertragen: Die Umstellung war in weniger als sechs Monaten abgeschlossen, und beim Go-live gab es dank Live-Sync keine Ausfallzeit.

End of Support

Dynamics NAV 2009 erhält keine Updates mehr.

Mainstream- und Extended-Support für Microsoft Dynamics NAV 2009 sind ausgelaufen. Es gibt keine Sicherheitsupdates, keine Hotfixes und keinen offiziellen Microsoft-Upgradepfad mehr. Jeder weitere Betriebsmonat erhöht Compliance- und Sicherheitsrisiken.

Januar 2015
Support beendet

Herausforderungen der Migration von NAV 2009 auf Business Central.

Die Herausforderungen bei der Systemumstellung von ERP-Systemen sind hochkomplex. Die Migration der bisherigen Daten aus einer alten Version von Microsoft Navision (Version 2009) in die aktuelle Cloud-basierte SaaS-Version von Microsoft Dynamics 365 Business Central stellt aufgrund der signifikanten technologischen Fortschritte und der zahlreichen zwischenzeitlich veröffentlichten Versionen eine überaus schwierige Aufgabe dar.

Die Vita Tahedl GmbH nutzte seit vielen Jahren Microsoft Navision 2009 als zentrales ERP-System. Diese Version, die ursprünglich im Jahr 2008 veröffentlicht wurde, hatte zwar ausreichende Funktionalitäten für Finanzmanagement und Vertrieb, war jedoch technologisch veraltet und hatte keine Unterstützung für moderne Anforderungen wie Cloud-basierte Dienste, mobile Zugriffe oder erweiterte Integrationsmöglichkeiten. Darüber hinaus lief der Support für diese Version von Microsoft längst aus, was einige Risiken und diverse weitere Einschränkungen mit sich brachte.

Problem
Fehlende Transparenz im Altsystem

Die bestehende Microsoft-Dynamics-NAV-2009-Installation war über viele Jahre gewachsen. Datenstrukturen, individuelle Anpassungen und tatsächlich genutzte Funktionen waren teilweise nicht vollständig dokumentiert. Dadurch bestand das Risiko, wichtige Abhängigkeiten, Daten oder geschäftskritische Prozesse bei der Migration zu übersehen.

Lösung
Strukturierte Bestandsaufnahme

Zunächst wurde eine umfassende Analyse der bestehenden NAV-2009-Installation durchgeführt. Dabei wurden die vorhandenen Datenstrukturen, individuellen Anpassungen und genutzten Funktionalitäten systematisch erfasst und dokumentiert. So entstand eine verlässliche Grundlage für die Planung und Durchführung der Migration.

Problem
Nicht übertragbare Individualanpassungen

Das bisherige NAV-System enthielt zahlreiche individuelle Anpassungen, die speziell für die Geschäftsprozesse des Unternehmens entwickelt worden waren. Diese ließen sich aufgrund der veränderten Technologie und Architektur nicht unverändert in Business Central übernehmen. Gleichzeitig mussten die dahinterstehenden Geschäftsanforderungen weiterhin abgedeckt werden.

Lösung
Standardisierung und gezielte Erweiterung

Alle individuellen Anpassungen wurden analysiert und nach ihrer geschäftlichen Relevanz priorisiert. Nicht mehr benötigte Funktionen konnten entfallen, andere wurden durch Standardfunktionen von Business Central ersetzt. Für Anforderungen, die nicht über den Standard abgebildet werden konnten, kamen geeignete Apps beziehungsweise neu entwickelte Erweiterungen zum Einsatz.

Problem
Risiko fehlerhafter Daten und Prozesse

Durch die veränderten Datenmodelle, Tabellenstrukturen und Funktionen von Business Central bestand das Risiko, dass Daten unvollständig oder fehlerhaft übertragen werden. Auch technisch erfolgreich migrierte Daten mussten daraufhin geprüft werden, ob sie in den neuen Geschäftsprozessen korrekt verarbeitet werden.

Lösung
Umfassende Qualitätsprüfung

Die migrierten Daten und die neue Business-Central-Umgebung wurden umfangreichen Tests unterzogen. Dabei wurden sowohl die Vollständigkeit und Integrität der Daten als auch die Funktionsfähigkeit der relevanten Geschäftsprozesse überprüft. Erkannte Abweichungen konnten so vor der Produktivsetzung behoben werden.

Problem
Unsicherheiten beim Produktivstart

Mit der technischen Datenübertragung allein ist eine ERP-Migration noch nicht abgeschlossen. Gerade während der Produktivsetzung können unerwartete Probleme, Fragen der Anwender oder Schwierigkeiten in einzelnen Arbeitsabläufen auftreten und den laufenden Geschäftsbetrieb beeinträchtigen.

Lösung
Begleiteter Go-live mit Support

Nach Abschluss aller Tests wurde die neue Business-Central-Umgebung produktiv geschaltet. Weil Live- und Delta-Sync beide Systeme bis zum Stichtag synchron hielten, entstand dabei keine Ausfallzeit. Während und nach dem Go-live stand ein Support-Team bereit, um Fragen der Anwender kurzfristig zu klären.

Versionssprung
Sechs Hauptversionen Abstand

Zwischen Navision 2009 und Business Central Cloud liegen Dynamics NAV 2013, 2015, 2016, 2017 und 2018 sowie mehrere Business-Central-OnPremise-Stände. Die meisten Microsoft-Systempartner rieten deshalb zu einem mehrstufigen Upgrade über Zwischenversionen – mit eigenem Test- und Abnahmeaufwand auf jeder Stufe.

Lösung
Direktmigration in einem Schritt

Mit DataMigrate Pro wurde die Quelldatenbank direkt gelesen und nach Business Central Cloud überführt. Die Zwischenversionen entfielen vollständig, samt der Projektzeit und der Kosten, die sie verursacht hätten.

Kundenstimme · Vita Tahedl GmbH

Die Expertise der IO Integrated GmbH & Co. KG bei der Migration unserer ERP-Daten ermöglichte es uns, die Umstellung unseres ERP-Systems in weniger als sechs Monaten erfolgreich abzuschließen. Der beharrliche Einsatz des Teams und die beeindruckende Leistungsfähigkeit von DataMigrate Pro haben sich deutlich von der Konkurrenz abgehoben.

Verena Springer
Geschäftsführerin · Vita Tahedl GmbH

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