Liegt Ihr ERP auf einem Microsoft SQL Server, können wir die Daten übernehmen – Sage, SelectLine, APplus, SAP Business One und viele weitere. DataMigrate Pro liest die Quelldatenbank auf Tabellenebene, unabhängig davon, welcher Hersteller darüber sitzt. Auf dieser Seite: 14 Systeme aus dem DACH-Markt, was sie können, wo Business Central anders arbeitet und wann sich ein Wechsel rechnet.
Wenn Ihr ERP auf Microsoft SQL läuft, können wir es migrieren – nach Business Central.
Wir lesen direkt aus Ihrer SQL-Datenbank.
Die meisten ERP-Wechsel scheitern nicht am neuen System, sondern an der Datenübernahme: CSV-Exporte, fehlende Schnittstellen, ein Altanbieter, der nicht mitspielt. Wir gehen den anderen Weg und lesen direkt dort, wo die Daten liegen.
Direkt auf der Quelldatenbank
Wir arbeiten auf einer Kopie Ihrer SQL-Datenbank, auf Tabellen- und Feldebene. Sie brauchen keine Exportschnittstelle des Altherstellers und keine Freigabe aus dessen Wartungsvertrag.
Jede Tabelle bekommt eine Mapping-Regel
Jede Quelltabelle wird auf die passenden Business-Central-Tabellen abgebildet. Das Mapping ist dokumentiert, wiederholbar und beliebig oft ausführbar – jeder Lauf ist protokolliert und prüfbar.
Erst die Massendaten, dann nur noch Änderungen
Die Massendaten laufen Wochen vor dem Umstieg. Kurz vor dem Go-live übertragen wir nur noch die Änderungen. Der Stillstand im Tagesgeschäft schrumpft auf Stunden statt Tage.
Übernommen werden Daten, keine Software.
Programmlogik, Formulare, Auswertungen und herstellerspezifische Erweiterungen Ihres Altsystems werden nicht mitgenommen, sie entstehen in Business Central neu. Vieles davon kann Business Central bereits im Standard; für den Rest schreiben wir eine Extension, die auch nach den halbjährlichen Microsoft-Updates weiterläuft. Welche Ihrer Anpassungen wohin gehört, steht im Ergebnis des Migrations-Checks.
Kaufmännische Komplettsysteme für den Mittelstand.
Finanzbuchhaltung, Warenwirtschaft und Faktura aus einem Windows-Client. Solide gebaut, aber im DACH-Raum gewachsen und an den Desktop gebunden.
Sage 100
Basis: Microsoft SQL Server · Windows-Client
SelectLine
Basis: Microsoft SQL Server · Windows-Client
mesonic WinLine
Basis: Microsoft SQL Server · eigener Client und Web
Infoniqa ONE 200
Basis: Microsoft SQL Server · Fokus CH und AT
Sage 100
Kaufmännische Komplettlösung für den Mittelstand, gewachsen aus der Sage Office Line: Finanzbuchhaltung, Warenwirtschaft, Produktion und CRM in einem Windows-Client. Anpassungen entstehen über den AppDesigner und über Partnerlösungen.
Unterschied zu Business Central
Sage 100 ist ein installiertes Client-System mit DACH-Fokus und eigenem Release-Rhythmus. Business Central läuft im Browser, wird von Microsoft zweimal jährlich aktualisiert und trennt Standard und Anpassung sauber über Extensions.
Warum ein Wechsel sich rechnet
Der beste Zeitpunkt ist der, an dem ohnehin investiert würde: Versionswechsel oder neuer Server. Statt die alte Architektur zu verlängern, landen Sie auf einer Plattform mit Microsoft 365, Power BI und einem großen App-Markt.
SelectLine
Auftragsbearbeitung, Warenwirtschaft, Rechnungswesen, Lohn und CRM als Modulbaukasten für kleine und mittlere Betriebe. Verbreitet über ein dichtes Fachhandelsnetz, bekannt für schnellen Einstieg und günstige Lizenzen.
Unterschied zu Business Central
Der Funktionsumfang endet dort, wo es komplex wird: mehrstufige Fertigung, Projektabrechnung, Intercompany-Buchungen, Konsolidierung, mehrere Währungen und Sprachen. Business Central hat das im Standard.
Warum ein Wechsel sich rechnet
Meist ist es Wachstum: zweiter Standort, mehr Mandanten, Auslandskunden, ein Lager, das Struktur braucht. Dazu kommt mobiles Arbeiten – in Business Central ohne den Umweg über einen Terminalserver.
mesonic WinLine
ERP- und CRM-Suite für kleinere und mittlere Unternehmen: Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung, Anlagen, Lohn, Faktura, Warenwirtschaft und Produktion. Modular lizenziert, tief in der österreichischen und deutschen Rechnungslegung verankert.
Unterschied zu Business Central
WinLine bringt eigene Client- und Erweiterungstechnologie mit eigenem Partnernetz. Business Central setzt auf die Microsoft-Plattform: Betrieb in Azure, Anmeldung über Entra ID, native Office-Integration, Erweiterungen aus AppSource.
Warum ein Wechsel sich rechnet
Wenn die IT insgesamt Richtung Microsoft 365 geht, ist ein Microsoft-ERP der kürzere Weg. Die Lohnabrechnung bleibt dabei üblicherweise beim Spezialisten – Business Central bringt keine deutsche oder österreichische Lohnbuchhaltung im Standard mit.
Infoniqa ONE 200
Kaufmännische Suite für mittelgroße Unternehmen: Finanz- und Lohnbuchhaltung, Auftragswesen, HR und Controlling, mandantenfähig und mehrsprachig. Stark in schweizerischen Finanz- und Lohnprozessen, inklusive swissdec-zertifizierter Abrechnung.
Unterschied zu Business Central
Die Stärke liegt im Rechnungswesen; in Produktion, Projektabwicklung und Supply Chain ist die Tiefe begrenzt. Business Central deckt die operative Kette ab und ist für über 100 Länder lokalisiert.
Warum ein Wechsel sich rechnet
Typisch für Gruppen mit deutschen oder internationalen Gesellschaften, die nicht zwei Systeme führen wollen. Die Löhne können im Spezialsystem bleiben, die Buchungsdaten fließen über eine Schnittstelle nach Business Central.
Fertigungs- und Projekt-ERP.
Spezialisten für Produktion und Auftragsfertigung. Fachlich tief – technisch aber jeweils eine eigene Plattform mit eigenem Lebenszyklus.
APplus 8
Basis: Microsoft SQL Server · webbasiert (.NET / IIS)
ams.erp
Basis: Microsoft SQL Server · Losgröße 1+
oxaion open / easy
Java-Client · IBM-i-Historie · SQL-Installationen direkt lesbar
Majesty ERP Gen2
Basis: Microsoft SQL Server · .NET · Medizintechnik
APplus 8
Webbasiertes ERP für den Fertigungsmittelstand: Produktionsplanung und Feinterminierung, Kalkulation, Qualitätssicherung, Service, CRM sowie Anbindung an CAD und PLM. Ausgelegt auf Serien- und Variantenfertigung.
Unterschied zu Business Central
APplus ist fertigungsnäher als der Business-Central-Standard, dafür eine geschlossene Plattform mit eigenem Customizing-Modell. In Business Central kommt die Fertigungstiefe über APS- und MES-Apps aus AppSource dazu.
Warum ein Wechsel sich rechnet
Versions- und Plattformwechsel innerhalb von APplus sind selbst Projekte. Wer ohnehin migriert, verlegt die Basis sinnvollerweise auf eine Plattform, deren Updates und Betrieb Microsoft übernimmt.
ams.erp
ERP für Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigung: Maschinen- und Anlagenbau, Sondermaschinen, Stahlbau. Alles hängt am Projekt – mitlaufende Kalkulation, Projektcontrolling, Nachträge und Montageabwicklung.
Unterschied zu Business Central
ams.erp denkt vom Auftrag her, Business Central vom Beleg und der Buchung. Projekte, Ressourcen und Fertigung sind im Standard enthalten; für echte Losgröße-1-Tiefe kommen Extensions oder Branchen-Apps hinzu.
Warum ein Wechsel sich rechnet
Ein Wechsel lohnt, wenn nicht die Fertigungslogik das Problem ist, sondern Betrieb, Client-Technik und Integration: Cloud statt eigener Server, Auswertungen in Power BI, Dokumente und Kommunikation in Microsoft 365.
oxaion open / easy
ERP für Fertiger und technische Dienstleister. „easy“ ist die kompakte Variante für kleinere Betriebe, „open“ die plattformoffene Java-Generation – historisch aus der IBM-i-Welt (AS/400) kommend, mit entsprechend langlebigen Installationen.
Unterschied zu Business Central
Eigener Java-Client und eigener Applikationsserver gegenüber einem Browser-ERP in Azure. Anpassungen sind in Business Central Extensions in AL, die den halbjährlichen Updates standhalten.
Warum ein Wechsel sich rechnet
Meist geht es um die Modernisierung der Basis, besonders wenn noch IBM-i-Altlasten mitlaufen. Bei SQL-Server-Installationen greifen wir direkt zu; bei IBM-i-Beständen klären wir den Zugriff im Migrations-Check.
Majesty ERP Gen2
ERP-Komplettsystem für Medizintechnik und Zerspanung: Vertrieb, Einkauf, Produktion und Logistik plus Chargen- und Seriennummernverwaltung, Freigabe- und Qualitätsmanagement für regulatorische Anforderungen, dazu ein Fertigungsleitstand.
Unterschied zu Business Central
Majesty ist Branchenspezialist mit regulatorischer Tiefe für zwei Industrien. Business Central ist Generalist: Chargen, Serien und Rückverfolgbarkeit im Standard, GxP- und Validierungsthemen über zertifizierte Apps.
Warum ein Wechsel sich rechnet
Relevant, sobald mehrere Standorte, Auslandsgesellschaften oder Konzernberichtswesen ins Spiel kommen. Die Branchenanforderungen werden dann über validierbare Extensions abgebildet, die Basis wird international tragfähig.
Branchen- und Spezialsysteme.
Sehr gut in ihrem Ausschnitt, aber selten ein vollständiges ERP. Meist läuft daneben ein zweites System – genau dort setzt die Migration an.
JTL-Wawi
Basis: Microsoft SQL Server · Multichannel-Handel
DOMUS ERP & CRM
Basis: Microsoft SQL Server · Immobilien
eserp
Basis: Microsoft SQL Server · Errichter und Service
BMD NTCS
Basis: Microsoft SQL Server · Rechnungswesen AT
JTL-Wawi
Warenwirtschaft für den Onlinehandel: Anbindung an Amazon, eBay und eigene Shops, Artikel- und Bestandsführung, Lagerlogistik über JTL-WMS, Versandabwicklung und Kasse. Sehr stark im Fulfillment.
Unterschied zu Business Central
JTL-Wawi ist keine Finanzbuchhaltung – gebucht wird über den Export an DATEV oder den Steuerberater. Produktion, Projekte, Anlagen und Konsolidierung fehlen. Business Central bringt die Fibu im Kern mit.
Warum ein Wechsel sich rechnet
Sobald Handel, Buchhaltung und Controlling ein System sein sollen, statt monatlich abgestimmt zu werden. Die Kanäle bleiben: Business Central bindet Shops und Marktplätze über Connectoren an, darunter Shopify im Standard.
DOMUS ERP & CRM
Software für die Immobilienwirtschaft: Miet- und WEG-Verwaltung, Objektbuchhaltung, Betriebs- und Nebenkostenabrechnung, Instandhaltung und CRM. Ausgelegt auf Verwalter und Bestandshalter.
Unterschied zu Business Central
DOMUS ist auf das Objekt zugeschnitten, Business Central auf das Unternehmen. Die immobilien-spezifischen Prozesse kommen dort über Add-ons dazu, die kaufmännische und konzernfähige Basis liefert der Standard.
Warum ein Wechsel sich rechnet
Interessant vor allem, wenn die Immobilienverwaltung nur ein Teil des Geschäfts ist – neben Bau, Facility Services, Handel oder Beteiligungen – und die Konzernbuchhaltung heute über zwei Systeme verteilt läuft.
eserp
ERP für Errichter- und Servicebetriebe – Sicherheitstechnik, Elektro, Anlagenbau – mit integriertem Dokumentenmanagement und CRM, Wartungsverträgen, Anlagenhistorie und Steuerung des Serviceaußendiensts.
Unterschied zu Business Central
eserp ist auf den Technikereinsatz zugeschnitten. Business Central hat Serviceverträge, Serviceaufträge und Ressourcen im Standard; für Disposition und mobile Techniker kommen Dynamics 365 Field Service oder Branchen-Apps hinzu.
Warum ein Wechsel sich rechnet
Wenn Service, Projektgeschäft und Buchhaltung zusammenwachsen sollen und das Wachstum Auswertungen verlangt, die eine Branchenlösung nicht hergibt – inklusive Power BI und mobiler Apps auf derselben Datenbasis.
BMD NTCS
Business-Software mit Schwerpunkt Rechnungswesen: Buchhaltung, Bilanzierung, Kostenrechnung, Lohnverrechnung, Anlagen und Kanzleiorganisation, ergänzt um ERP- und CRM-Module. Bei Steuerberatungen in Österreich weit verbreitet.
Unterschied zu Business Central
BMD kommt aus der Buchhaltung, Business Central aus dem operativen Geschäft: Einkauf, Lager, Fertigung, Projekte, Service. Bei Abschluss und Steuerthemen spielt BMD seine Stärke aus.
Warum ein Wechsel sich rechnet
Für Unternehmen, die aus der Buchhaltungsperspektive herausgewachsen sind. Häufiges Zielbild: operative Prozesse in Business Central, Jahresabschluss und Steuer weiterhin beim Berater, verbunden über eine Schnittstelle.
Internationale Plattformen.
Technisch auf Augenhöhe. Hier entscheiden Ökosystem und Nähe zur übrigen IT, nicht der Funktionsumfang.
SAP Business One 10.0
Microsoft SQL Server oder SAP HANA · Windows- und Web-Client
Haufe X360 / Acumatica
Basis: Microsoft SQL Server · Cloud-ERP
SAP Business One 10.0
SAPs ERP für kleinere Unternehmen und Tochtergesellschaften: Finanzwesen, Einkauf, Vertrieb, Lager, Fertigung und Service in einem Paket. Version 10.0 läuft entweder auf Microsoft SQL Server oder auf SAP HANA.
Unterschied zu Business Central
Business Central ist Microsoft-nativ: Arbeiten aus Outlook, Excel und Teams, Power Platform, Betrieb in Azure, Erweiterungen als AL-Extensions über AppSource statt SDK-Add-ons – und zwei Releases pro Jahr, die Microsoft einspielt.
Warum ein Wechsel sich rechnet
Meist Lizenz- und Plattformkurs: Wer den HANA-Weg nicht mitgehen will und dessen IT sonst Microsoft ist, spart mit Business Central eine ganze Integrationsschicht. Bei SQL-Server-Installationen lesen wir direkt aus der Datenbank.
Haufe X360 / Acumatica
Cloud-ERP der Haufe Group für den Mittelstand, basierend auf der Plattform des US-Anbieters Acumatica und für den DACH-Markt lokalisiert: Finanzen, Warenwirtschaft, CRM, Projekte, Fertigung, Service und E-Commerce. Betrieb in Microsoft Azure.
Unterschied zu Business Central
Architektonisch ähnlich modern, aber ein anderes Ökosystem: Erweiterungen und Partner kommen aus dem Acumatica-Umfeld. Business Central steht im Microsoft-Ökosystem – AppSource, Power Platform, Copilot – mit deutlich größerer Partnerdichte im DACH-Raum.
Warum ein Wechsel sich rechnet
Hier geht es selten um fehlende Funktionen, sondern um Perspektive: Verfügbarkeit von Beratern und Entwicklern, Auswahl an Apps, Integrationstiefe zu Microsoft 365 und eine Roadmap, die zur restlichen IT passt.
Was übernommen wird – und was neu entsteht.
Der genaue Umfang hängt am Quellsystem. Die Aufteilung ist aber in jedem Projekt dieselbe: Die Daten übernehmen wir automatisiert, die Programmlogik entsteht in Business Central neu.
Stammdaten
Debitoren, Kreditoren, Artikel, Kontakte, Sachkonten, Dimensionen, Lagerorte, Preise und Rabatte.
AutomatisiertOffene Posten
Offene Debitoren- und Kreditorenposten mit Fälligkeiten, Zahlungsbedingungen und Ausgleichsbezug.
AutomatisiertBestände und Chargen
Lagerbestände, Serien- und Chargennummern, Bewertung und Rückverfolgbarkeit, soweit im Quellsystem geführt.
AutomatisiertBelege
Offene Angebote, Aufträge und Bestellungen sowie gebuchte Verkaufs- und Einkaufsbelege als Historie.
AutomatisiertBuchungshistorie
Sachposten und Journale mehrerer Geschäftsjahre. Umfang und Tiefe legen wir gemeinsam fest – nicht jede Historie muss ins neue System.
Nach AbspracheDokumente und Anhänge
Belegarchive, Anhänge und Dateiverweise. Ablageziel ist meist SharePoint oder das Business-Central-Anhangssystem.
Nach AbspracheIndividuelle Programmlogik
Herstellerspezifische Module und gewachsene Sonderlogik werden in Business Central neu abgebildet – im Standard oder als Extension.
Neu aufgebautFormulare und Auswertungen
Belegformulare und Berichte entstehen neu, in der Regel als Word-Layouts, Berichte oder Power-BI-Auswertung.
Neu aufgebautSchnittstellen
Kassen, Shops, DATEV, Versanddienstleister, Lager- und Produktionssysteme werden auf die Business-Central-Schnittstellen umgestellt.
Neu aufgebautVier Phasen bis zum Cutover.
Der erste Schritt kostet nichts und ist bewusst technisch: Erst wenn wir Ihre Datenbank gesehen haben, sprechen wir über Aufwand und Termine.
Migrations-Check
Wir analysieren eine Kopie Ihrer Datenbank: Tabellenstruktur, Datenmengen, Mandanten, Geschäftsjahre, Individualfelder. Ergebnis ist eine belastbare Aussage darüber, was migrierbar ist, was neu gebaut werden muss und was das kostet.
Mapping und erste Testübernahme
Quelltabellen werden auf Business-Central-Objekte abgebildet und in eine Testumgebung übertragen. Sie sehen Ihre echten Daten im neuen System, nicht Demodaten – und prüfen an Ihren eigenen Fällen, ob die Zuordnung stimmt.
Anpassungen, Schnittstellen, Schulung
Parallel entstehen die Dinge, die keine Daten sind: Belegformulare, Auswertungen, Extensions und Schnittstellen. Ihr Team arbeitet in der Testumgebung, während das Mapping in weiteren Läufen nachgezogen wird.
Cutover mit Delta-Sync
Die Massendaten liegen längst im Zielsystem. Zum Umstieg übertragen wir nur die Änderungen seit dem letzten Lauf, prüfen die Abstimmsummen und geben frei. Danach begleiten wir die ersten Buchungsperioden im Echtbetrieb.
FAQ – Häufig gestellte Fragen
Unser System steht nicht in der Liste. Und jetzt?
Die Liste zeigt die Systeme, die uns am häufigsten begegnen – sie ist keine Abgrenzung. Entscheidend ist, ob die Daten in einem Microsoft SQL Server liegen. Das trifft auf einen großen Teil der im DACH-Raum verbreiteten ERP- und Warenwirtschaftssysteme zu. Nennen Sie uns Produkt und Version, dann sagen wir Ihnen, ob wir direkt lesen können.
Woran erkennen wir, ob unser System auf Microsoft SQL läuft?
Zwei einfache Indizien: Ihre IT spricht von einem „SQL-Server“, oder Ihre Sicherung besteht aus .bak- oder .mdf-Dateien. Auch Hinweise auf SQL Server Express in den Systemvoraussetzungen des Herstellers sind ein Zeichen. Im Zweifel genügt uns die Datenbankkennung aus dem Backup – die Prüfung ist Teil des kostenlosen Migrations-Checks.
Brauchen wir dafür die Zustimmung unseres bisherigen Anbieters?
Für das Lesen Ihrer eigenen Daten nicht. Wir arbeiten auf einer Kopie Ihrer Datenbank und benötigen weder ein Exportmodul noch eine Freigabe aus dem laufenden Wartungsvertrag. Was in Ihrem Lizenz- und Wartungsvertrag zur Kündigung steht, sollten Sie natürlich prüfen – dabei helfen wir gern mit einer Checkliste.
Nehmen Sie auch die Buchungshistorie mit?
Technisch ja. Sinnvoll ist es nicht immer. Häufig übernehmen wir Stammdaten, offene Posten und Bestände vollständig und die Sachpostenhistorie für zwei bis drei Geschäftsjahre, während die älteren Jahre revisionssicher im Altsystem oder in einem Archivmandanten bleiben. Wir entscheiden das gemeinsam im Migrations-Check.
Was passiert mit unseren Individualanpassungen?
Sie werden nicht übernommen, sondern neu bewertet. Erfahrungsgemäß deckt der Business-Central-Standard einen erheblichen Teil dessen ab, was im Altsystem einmal individuell gebaut werden musste. Was bleibt, setzen wir als Extension in AL um – updatesicher gegenüber den halbjährlichen Microsoft-Releases.
Wie lange dauert so ein Wechsel?
Der Migrations-Check ist in ein bis zwei Wochen erledigt. Das Projekt selbst hängt an Datenmenge, Anzahl der Schnittstellen und Umfang der Anpassungen. Der Umstieg selbst ist dank Delta-Sync kurz: In der Regel liegt zwischen letzter Buchung im Altsystem und erster Buchung in Business Central weniger als ein Wochenende.
Und die Lohnabrechnung?
Business Central enthält im Standard keine deutsche oder österreichische Lohnbuchhaltung. In der Praxis bleibt die Abrechnung beim bisherigen Spezialsystem oder beim Steuerberater und wird über eine Buchungsschnittstelle angebunden. So ist es bei den meisten Business-Central-Installationen im DACH-Raum gelöst.
Kommen wir von Dynamics NAV – gilt dasselbe?
Für NAV und Navision gibt es einen eigenen, deutlich weiter automatisierten Pfad: inklusive Übernahme von Objekten und der Umstellung von C/AL auf AL. Die Details stehen auf der Produktseite zu DataMigrate Pro, die Wege je Ausgangsversion finden Sie dort im Abschnitt zu den Upgrade-Pfaden.
Weitere Wege nach Business Central.
DataMigrate Pro
Die Migrations-Engine im Detail: Mapping, Delta-Sync, Protokolle.
Zur Produktseite →Dynamics NAV und Navision
Der automatisierte Pfad für alle NAV- und Navision-Versionen.
Upgrade-Pfade ansehen →Neueinführung
Business Central neu aufsetzen, ohne Datenübernahme, im Monatsabo.
Neueinführung ansehen →Schicken Sie uns Ihre Datenbank, nicht Ihr Lastenheft.
Im Migrations-Check sehen wir uns eine Kopie Ihres Altsystems an und sagen Ihnen konkret, was nach Business Central mitkommt, was neu entstehen muss und was das kostet. Kostenlos und ohne Vertrieb dazwischen.