Ausgangssituation
Das Unternehmen nutzte Microsoft Dynamics NAV 2013 R2 als zentrales System für Accounting- und ERP-Prozesse. Wie bei vielen NAV-Installationen dieser Generation war das System nicht einfach ein Standardprodukt, sondern über Jahre an die betrieblichen Anforderungen angepasst worden.
Die vorhandene Lösung enthielt C/AL-Anpassungen, historisch gewachsene Datenstrukturen und produktive Geschäftslogik. Für den Kunden war klar: Ein Wechsel in die Business Central Cloud durfte nicht bedeuten, von vorne anzufangen oder wichtige Prozesslogik zu verlieren. Gleichzeitig sollte die Migration nicht zu einem klassischen Großprojekt mit langen Vorlaufzeiten, hohen Beratungsaufwänden und schwer kalkulierbaren Zusatzkosten werden.
Vergleichbare Anbieter hatten für die Migration Angebote im sechsstelligen Bereich vorgelegt. Diese Ansätze waren aus Kundensicht technisch nachvollziehbar, aber wirtschaftlich schwer zu rechtfertigen. Hinzu kam, dass viele klassische NAV-Migrationen mit mehreren Upgrade-Stufen, umfangreichen Testzyklen und einem harten Cutover verbunden sind.
Der Kunde suchte daher nach einem anderen Weg: direkt, transparent, remote durchführbar und mit einem geringeren Risiko für den späteren Go-Live.